FCE verschläft erste Hälfte

Nach den Erfolgen der Vorwochen ist der FC Eisenach nach dem 3:0 beim Kellerkind Falke Sachsenbrunn wieder in der Realität angekommen. Dabei verschlief die Mannschaft die erste Hälfte komplett, wer die Mannschaft in den letzten Wochen hat kämpfen sehen, der rieb sich verwundert die Augen ob der mangelnden Einstellung. Alles was die Mannschaft in den letzten Wochen auszeichnete war wie weggeblasen. Vielleicht war da doch ein Schuss Überheblichkeit dabei, man nahm den Gegner nicht so ernst wie es nötig gewesen wäre um erfolgreich zu sein. Hinzu kam außerdem noch, daß Hristo Kovachev, der diesmal das Eisenacher Tor hütete, einen rabenschwarzen Tag erwischte und bei allen drei Gegentreffern eine schlechte Figur abgab.

FCE-Coach Michael Offenhaus musste beim Auswärtsspiel in Sachsenbrunn arbeitsbedingt auf beide Kiesewetters verzichten, dafür rückten der wieder genesene Dominik Stöber und Alexander Pohl mit ins Aufgebot. Was die Truppe dann in der ersten Halbzeit gegen einen Gegner ohne jegliches Selbstvertrauen ablieferte, kann man getrost als schlechteste Saisonleistung einstufen. Zwar hatte man durch Tobias Kiesel die erste Chance im Spiel, er scheitere in der 9.Minute an Keeper Raiko Mittenzwei, doch danach kam kaum ein Ball zum Mitspieler und Kellerkind Sachsenbrunn (bisher erst ein Saisonsieg bei 51 Gegentreffern) wurde durch die Eisenacher Spielweise immer mehr ermutigt auch mal selber anzugreifen. Setzte Maximilian Leis den Ball noch neben das Tor (21.), scheiterte Benjamin Göhring an Hristo Kovachev (37.). Wenig später war es dann aber um den FCE geschehen. Nach einem Freistoß blieb FCE-Keeper Hristo Kovachev auf der Linie kleben, konnte den ersten Ball zwar noch parieren, im Nachsetzen drückte Benjamin Göhring den Ball per Kopf über die Torlinie zur nicht unverdienten Führung der Randeisfelder (40.). Unmittelbar vor der Pause konnten die Gastgeber nachlegen. Per Freistoß vorbei an der Sechs-Mann-Mauer ins Torwarteck stellte Dominik Attig die 2:0-Pausenführung für Falke Sachsenbrunn her (45.).

In der FCE-Kabine soll es in der Halbzeit mächtig laut gewesen sein. Jedenfalls straffte sich das Team um Ersatzkapitän Sebastian Galozy und zeigte nun mehr Einsatz. Doch wirklich gefährlich wurde es gegen nun tiefstehende Gastgeber äußerst selten. Immer wieder verfingen sich die Angriffe des FCE in der vielbeinigen Abwehr der Falken. Ebenso verpufften die zahlreichen Freistoßgelegenheiten die sich nun für die Wartburgstädter ergaben. Die einzigst nennenswerte Gelegenheit zum Anschluss hatte der eingewechselte Guido Kehr, der aber aus 16m an Falke-Torsteher Raiko Mittenzwei scheiterte (68.). Da wirkten die Platzherren bei ihren Entlastungsangriffen gefährlicher. So schoss Maximilian Leis in der 75.Minute über das Eisenacher Tor. Dem FCE lief die Zeit davon und so zeichnete sich langsam aber sicher die Niederlage beim Tabellenvorletzten Falke Sachsenbrunn ab. Das diese mit 3:0 auch noch recht deutlich ausfiel, war einem Zusammenprall von Hristo Kovachev und Tillmann Zänker geschuldet, von dem Torschütze Frederik Leis profitierte und den Ball nur noch im leeren Tor unterbringen musste (90.+2).

Alles in allem ein gebrauchter Tag für den FCE. Man kann verlieren keine Frage – aber bitte nicht so. Um in den beiden Spielen vor der Winterpause nocheinmal zu punkten muss der Einsatzwille und das Engagement wieder auf das Niveau der Vorwochen gehievt werden, ansonsten drohen die nächsten Pleiten.

Die Statistik zum Spiel
Falke: Mittenzwei – Luther, D.Kirchner, B.Kirchner, Köhler (73.Lehr), M.Leis (78.Schwabbacher), Attig, Dötsch, F.Leis, Göhring, Lehmann (84.Schreiner)

FCE: Kovachev – Stöber (46.N.Wiesner), Striegl (78.Renic), Kiesel, J.Wiesner, Offenhaus (64.Kehr), Pohl, Galozy, Zänker, Müller, Kraiczi

Torfolge: 1:0 Göhring (40.), 2:0 Attig (45.), 3:0 F.Leis (90.+2)

Schiedsrichter: Philipp Linke

Zuschauer: 75


Eine Antwort zu “Landesklasse: Sachsenbrunn – FCE 3:0”

  1. Ulrich Hintersatz sagt:

    Hallo

    Ich möchte die Gelegenheit nutzen mich vor die Torhüter zu stellen.Natürlich geht die Niederlage zum Teil auf die Kappe des Torhüter auch das gibt es , man sollte aber auch nicht vergessen sein Pokalspiel wo er der Held war.Ein Torhüter muss immer 100% haben ………….
    Ich habe mit beiden Torhütern das Spiel ausgewertet und wir sind der Meinung aus Fehlern lernt man , manchmal ist auch eine Überschätzung das falsche EGO

    Im nächstes Heimspiel wird sicher eine andere Mannschaft zur Wiedergutmachung auflaufen.

    Ich übernehme die volle Verantwortung

    Ulli

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