Kurze Hoffnung auf Auswärtspunkt schnell zerstört

Im Nachholespiel in Hildburghausen gab es für den FC Eisenach die nächste Pleite mit vier Gegentoren. Dabei keimte kurz nach der Halbzeit, als Alexander Pohl zum 2:2 ausglich, beim FCE ein Fünkchen Hoffnung auf. Doch dieser Funke wurde von den Gastgebern schnell zerstört.

Die Gastgeber begannen bei bestem Spätsommerwetter energisch auf dem kleinen Kunstrasenplatz. Nachdem für den FC Eisenach schon zweimal der Pfosten rettete (14.,22.) war es Martin Schleicher nach einer Simon-Ecke, der mit einem wuchtigen Kopfball unter die Latte zur 1:0-Führung traf (23.). Tobias Holl nutzt wenig später seine Freiheiten und traf unbedrängt aus ca.18m in die kurze Ecke (33.). Der FCE hingegen tat sich sehr schwer. Bis auf einen Schlenzer von Khalil Alkado knapp über das Gebälk, gab es von den Wartburgstädtern bis kurz vor der Pause kein Lebenszeichen. Doch dann plötzlich traf Alexander Pohl mit einem Heber über Eintracht-Keeper Julius Geyling hinweg zum 2:1-Anschluss (44.).

Nun im Flow gelang dem FCE unmittelbar nach Wiederanpfiff gar der Ausgleich. Wieder war es Alexander Pohl, der von Mo Xasan in Szene gesetzt, mit einem platzierten Schuss aus 18m traf (49.). Sich selber gerade belohnt, dauerte es nicht lange und durch einen absolut vermeidbaren dummen Fehler lag der Ball schon wieder im Eisenacher Tor. Der FCE bekam den Ball einfach nicht weg aus dem Strafraum, Tobias Holl sagte danke und traf zentral vom 11m-Punkt zur erneuten Führung der Gastgeber (52.). Ein Genickbruch für den FCE. Fortan dominierte die Eintracht nach belieben, hätte heute mindestens zweistellig treffen können, ja müssen. Doch vorne verdaddelten die von Mario Kochmann trainierten Hildburghäuser die Bälle und beinahe hätte es hinten eingeschlagen. Von Pascal Förster tief geschickt, setzte Lucas Kraiczi den Ball neben das Eintracht-Tor (79.). Dies hätte der Ausgleich sein müssen. Kurz vor Spielende fiel die Entscheidung per Elfmeter. Robert Kiesewetter zog im Strafraum seinen Gegenspieler am Trikot. Schiedsrichter Paul Hegenbarth blieb gar nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Außerdem gab es für Robert Kiesewetter die gelb-rote Karte. Sandro Eichhorn löste die Aufgabe vom Punkt souverän und traf zum 4:2-Endstand (90.).

Der FC Eisenach scheint leider da weiter zu machen, wo er im letzten Oktober aufgehört hat. Dumme, vermeidbare Fehler führen zu viel zu vielen Gegentreffern. Nach zwei Spielen schon acht Gegentreffer. Ich mag gar nicht hoch rechnen auf die 26 Spiele. Wir als FC Eisenach müssen einfach cleverer und intelligenter agieren. So macht es keinen Spaß Jungs. In Schweina droht so am kommenden Wochenende das nächste Debakel.

Die Statistik zum Spiel:
Hildburghausen: Geyling – Fischer, Brückner, Schelhorn, Kupfer, Kirchner, Eichhorn, Simon (46.Kuhles), Holl (90.+1 Stanz), Schleicher, Rüffer (65.Schneider)

FCE: Werner – Naser, R.Kiesewetter (88.GRK), Dawid, Piaszczyk, P.Fischer (68.Förster), Kraiczi, Zänker, Pohl, Alkado (63.Kehr), Ph.Müller (46.Xasan)

Torfolge: 1:0 Schleicher (23.), 2:0 Holl (33.), 2:1 Pohl (44.), 2:2 Pohl (49.), 3:2 Holl (52.), 4:2 Eichhorn (90.Foulelfmeter)

Schiedsrichter: Paul Hegenbarth

Zuschauer: 150